Unsere langjährigen Beobachtungen der Marktentwicklung, das Mitwirken darin und unsere Mitbestimmung, die wir durch Aktivität in zahlreichen Fachgremien der Berufsgenossenschaften -auch auf Bundesebene- ausüben, zeigten fortlaufend ambivalente Entwicklungsszenarien.

Im Bereich des Arbeitsschutzes -oder HSE, bzw. EHS, wie man es heutzutage nennt- schreitet die Entwicklung langsam voran. Die Industrie wächst und wächst in exponentiellen Verhältnissen und Unternehmen, die die Arbeitssicherheit nicht rechtzeitig anpassen, werden immer hinterherlaufen. Isolieren wir den Arbeitsschutz für sich, haben wir ein Spiegelbild. Die Gesetzeslage nimmt zu und wir immer komplexer – trotz partieller Deregulierung. Und die operative Umsetzung kommt nicht hinterher. Parallel wird die Einhaltung der geforderten Maßnahmen durch Gerichtsurteile mit Präzedenzcharakter in aller Schärfe gefordert – während es behördliche Überwachungssättigung in nicht ernstzunehmendem Umfang gibt. Die regelmäßige Kontrolle der betriebe fehlt schlicht und einfach.

Schuleinrichtungen, die zumeist den guten Ansatz besitzen, das vorgenannte zu kompensieren, sind meistens entweder zu statisch in der Umsetzung erforderlicher Maßnahmen – oder aber qualitativ wenig ernst zu nehmen und nur aus wirtschaftlichen Gründen am Markt. Häufig mit staatlichem Sponsoring der jeweiligen Kurse.

Um die vorgenannten Abläufe auszuhebeln, müssen Anbieter qualitativ überzeugen und konsequent sein – so, wie wir SICHERMACHER®. Man könnte auch sagen, wir entwickeln nachhaltig.

Die meisten Unternehmen haben heutzutage realisiert, dass „Mitarbeiter sind unser Kapital“ nicht als Floskel zu interpretieren ist, sondern eine gesunde Belegschaft erst die Voraussetzung für ein langfristiges Bestehen am Markt ist.
Bei den technischen Lösungen wird ebenfalls auf Prävention und nicht nur „den Helm“, als passive aber trotzdem hauptsächliche Schutzmaßnahme gesetzt. Es soll vermieden werden, dass auf Baufeldern Dinge herabfallen – also gibt es spezielles Ausrüstungsmaterial, um Werkzeuge zu sichern.

Bei den Maschinen wird es immer seltener notwendig, dass eine Inspektion im Inneren der Maschine ausgeführt wird. Immer häufiger tragen Software & Updates dafür Sorge, dass derartige Gefahren gar nicht erst oder nur in sehr begrenztem Maße entstehen. Und wo unumgänglich, sorgt die Kombination aus Hard- und Software für ausfallsichere -redundante- Sicherheitssysteme – gesetzlich geregelt.
Gab es früher noch komplexe Forschungen für Abläufe für Behandlungen bei Nadelstichverletzungen in der Patientenversorgung, wird deren Wahrscheinlichkeit immer geringer – Gesetze, Verordnungen und Technische Regeln erlauben nur noch die Verwendung von sogenannten Sicherheitskanülen. Und zwar ausschließlich.
Die Frage der Akzeptanz bleibt…

Also wendet sich der Fokus von der Betriebsanweisung, die das Verhalten des Mitarbeiters definiert, ab (wenngleich die Anforderungen an sie steigen) und zur Vermeidung der Gefahrentstehung hin. Die meisten Menschen sahen in den 70er Jahren einen Sicherheitsgurt als übel an – dennoch spricht allein der Rückgang der autounfallbedingten Mittelgesichtsverletzungen auf annähernd Null Prozent eine deutliche Sprache. Trotzdem gehen wir auch hier weiter und arbeiten an aktiven Systemen, die helfen, Unfälle von vornherein zu vermeiden.
Erfahrungsgemäß ist Akzeptanz im Arbeitsschutz eine Frage von Vehemenz und Zeit. Und weshalb ist das so? Weil wir Menschen sind. Überwiegend sind wir gemütlich und Gewohnheitstiere – es fällt uns schwer, gewohnt funktionelle Umgebung zu Gunsten des Neuen, Ungewohnten zu verlassen. Stattdessen nehmen wir lieber bekannte Probleme hin und meckern dafür.
Was wäre das Leben schon ohne meckern zu können…

Der Spielraum der Fachleute wächst – aber auch die Verantwortung. Letztlich wächst aber die Verantwortung eines jeden einzelnen Mitarbeiters. Nicht unbedingt gegenüber anderen – aber gegenüber sich selbst. Schließlich muss er wissen, was er tut. Ist der Mitarbeiter gar Führungskraft, obliegt ihm eine besondere Sorgfaltspflicht – und unterliegt besonderer Haftung.

Bestandsstrukturen erhalten Personaländerungen und Umorientierung in der Qualifizierung. Entsprechend müssen sie neu gedacht und ausgerichtet werden. Im Bereich Arbeitsschutz empfohlener Weise nichts für HR, da es sich um ein gesetzesbedingt außergewöhnliches Rechtsgebiet handelt.

Das Bestandspersonal muss zeitgleich ein „upgrade“ erhalten. Es muss viel Neues lernen – und trainieren.
Wie die Fußball-National-Mannschaften mit dem Elfmeterschießen und Standards. Die können es eigentlich und trainieren und kreieren dennoch täglich. Teamwork eben.

Und trotzdem gibt es dann den Moment, wo der Arbeitsschutz versagt. Wo Dinge passieren, die man für „unmöglich“ erachtet hatte oder die man sich nicht vorstellen konnte. All die zuvor genannten Vermeidungsstrategien haben den Nachteil, dass dann doch eintretende Notfälle schnell zur Katastrophe heranwachsen – eben, weil man sich so sicher gefühlt hat. Und je länger die letzte Katastrophe her ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass die kommende ein weit größeres Ausmaß erreicht, als man sich je gewagt hatte zu denken.

Auch Notfallmanagement ist ein Part des Arbeitsschutzes 4.0, in dem die SICHERMACHER® zu Hause sind – seit bereits weit über zwei Jahrzehnten.
Gleich, ob durch behördliche Neuauflagen, Expansion oder Neustart im Arbeitsschutz: wir bieten Experten der geforderten Ressorts, die Neustrukturen zu implementieren und Standards zu schaffen, Teams zu kreieren, auszurichten und zu trainieren. Meistens in einem vorab gesteckten und definierten Rahmen – z.B. eines Projektes mit unterschiedlichen Begleitungsformen. Auszubildende SiFA werden dabei bestens gefördert, integriert und übernehmen später ein funktionierendes Arbeitsschutzsystem.
DAS verstehen wir unter gelebtem Arbeitsschutz mit transparenten Strukturen und nachhaltiger Teamentwicklung.

Gesetze, Vorschriften und unternehmensinterne Vorgaben fordern umfangreiche Regelungen, die operativ anwendbar sind und gelebt werden (müssen). Die Vorgaben sind mitunter sehr speziell, streng und tlw. sogar rigoros. Darunter fallen schwerpunktmäßig das Management für Notfälle der unterschiedlichsten Art, das für Fremdunternehmen und zugehörige Aspekte – wie z.B. Hoch-Risiko-Arbeiten oder Werkrichtlinien.

Beispiel Notfallmanagement

Positionierung der SICHERMACHER® am Markt am Beispiel des Notfallmanagements;
Rechtsgrundlagen fordern es -allen voran die BetrSichV- und nur eine Berufsgenossenschaft lanciert die Implementierung eines praktikablen Notfallmanagements – zumindest ansatzweise.
Die darüber hinaus verfügbaren Programme sind auf Fachleute der Hilfeleistungen ausgerichtet – auf Spezialisten (insbesondere der Großindustrie). Z.B. Rettungsdienste oder Feuerwehren. Oder für Unternehmen betriebswirtschaftlich ausgerichtet (Risikomanagement) und nicht handlungsorientiert.
Und dass das auf dem Papier „gut gemeinte“ nix taugt, zeigte jüngst die BASF – dort hat mangelhaftes Notfallmanagement für fehlende Notfallstrukturen gesorgt und erst 2016 eine mehrfach tödliche Explosion nach sich gezogen.
Was wäre also seitens des Qualifizierenden im Notfallmanagement erforderlich?

  • Gehobene Kenntnis um Rettungs-, Notfall- und Katastrophenszenarien, deren Abarbeitung.
  • Gehobene Kenntnis um Gefahrenabwehrstrategien und Hilfeleistungsstrukturen,
  • Gehobene Kenntnis im Arbeitsschutz, Fokussierte Kenntnis im Arbeits- und Haftungsrecht als Unternehmer, in Prozessabläufen, Behördenstrategien bei Notfallszenarien, unterschiedlichen Handlungskaskaden, Schaffung von…
    • Kompensierungsmechanismen akuter Gefährdungen,
    • Handlungskompetenz,
    • Qualifizierungskompetenz durch eigene Qualifikation & Erfahrung

Die SICHERMACHER® sind da dem Markt voraus und bieten all das Notwendige an – auf höchstem Niveau, DGUV-zertifiziert und mit Berücksichtigung der jeweiligen Schnittstellen, wie z.B. HSE- oder Fremdfirmenmanagement, die Hilfsorganisationen oder anderen Ressourcen…

Unsere Spezialität – schließlich greifen alle Punkte ineinander.

Wenn z.B. der Arbeitsschutz versagt, weil Faktoren zeitgleich auftreten, die nur durch eine Änderung im Arbeitsablauf aufgetreten sind, ist ein funktionierendes Notfallmanagement unumgänglich.

Beispiel könnte eine hervorgerufene Explosion innerhalb eines medizinischen Betriebs sein; ein Mitarbeiter schuf durch großzügige Benetzung der Arbeitsflächen mit Desinfektionsmittel eine höchst explosive Atmosphäre. Gleichzeitig erhielt auf der Liege nebenan ein Patient reinen Sauerstoff verabreicht. Der Funke eines nicht explosionsgeschützten Lichtschalters könnte jetzt für die Zerstörung eines ganzen Hauskomplexes sorgen – ggf. mit etlichen Verletzten und wahrscheinlich sogar Toten.

Und das vielleicht nur, weil die Reinigungskraft sich krankgemeldet hat und der Mitarbeiter es „gut meint“ und schon mal vorarbeiten wollte…

In solcher Situation stellt sich ein Handlungsvakuum ein – die Hilfskräfte benötigen einige Zeit bis zum Eintreffen und haben keine Kenntnis über das Geschehen. Feuerwehren sind vielerorts freiwillig -also ehrenamtlich- besetzt und benötigen zudem eine gewisse Vorlaufzeit.

Was Sie in ihrem Unternehmen jetzt machen müssen, zeigen wir Ihnen – denn Notfälle gibt es viele und häufig sind Fremdfirmen hierin involviert. Nichts ist so facettenreich, wie Notfall- und Fremdfirmenmanagement.
Für das betriebliche Notfallmanagement finden Sie nirgendwo sonst auf dem Markt ein annähernd hohes Qualitätsniveau.

Weitere Informationen unter…

Unsere Leistungen orientieren sich an den Ressourcen vor Ort, an Ihnen und sind beispielhaft. Genau genommen spiegeln sie das wider, was wir uns als Teilnehmer wünschen würden und als Unternehmer erwarten…

  • Potenzialnutzung gegebener Strukturen

  • Ausarbeitung wahrscheinlicher Szenarien

  • Gefährdungen durch/von Nachbarliegenschaften

  • Notfallkonzepte und Pläne

  • Handlungsstrategien & Maßnahmen

  • Qualifizierung eigener Mitarbeiter

  • Zusammenspiel der Hilfskräfte

  • Schulterschluss mit den Behörden

Unsere Seminare geben Ihnen Basis-Instrumente an die Hand und gehen hierbei bereits trotzdem auf die individuellen Eckdaten Ihres Unternehmens ein.
Wir sensibilisieren Sie für die Notwendigkeiten in Ihrem Unternehmen und geben Ihnen Tipps zur eigenen Umsetzung sowie den ersten Schritten an die Hand. Wenn gewünscht, arbeiten wir auch für Ihr Unternehmen ein professionelles Konzept zur Gefahrenabwehr und dem operativen Notfallmanagement aus – und qualifizieren und trainieren Ihre Mitarbeiter entsprechend den Erfordernissen. Dass wir uns hierbei an den aktuellen Erkenntnissen der Materie orientieren, ist selbstverständlich – schließlich sitzen wir in der ersten Reihe und schaffen sie.

  • Neuausrichtung & Strukturierung
  • Teambildung und Training
  • Projektbetreuung in KMU, Kliniken & Industrie